Abmahnung Muster herunterladen

Wer eine Abmahnung schreiben muss, befindet sich nie in einer angenehmen Situation. Immerhin verfasst man dabei eine formale Aufforderungen an einen Arbeitnehmer, und fordert diesen auf bestimmtes Fehlverhalten am Arbeitsplatz abzustellen. Über Abmahnung Muster bieten wir ein kostenloses Muster für Abmahnungen an, welches für eigene Abmahnschreiben genutzt werden kann.

Da es eine Vielzahl an Gründen für Abmahnungen geben kann, ist es leider nicht möglich jeden Fall mit einem dedizierten Muster abzudecken. Selbstverständlich muss das Schreiben nach dem Download daher für den individuellen Fall angepasst werden. Es muss den konkreten Grund der Abmahnung sachgemäß darstellen.

 

Abmahnung Muster: Download

Das Muster stellen wir für die verschiedenen Officeanwendungen zur Verfügung, sodass jede Platform abgedeckt ist. Es muss nur noch dass passende Dateiformat aus folgender Liste gewählt werden. Anschließend startet der Download. Wurde das passende Muster heruntergeladen muss natürlich das Schreiben personalisiert werden, Firmendaten und Anschrift des Arbeitnehmers angegeben werden und der Grund für die Abmahnung ausgeführt werden.


 

Abmahnungen – letzte Chance für den Arbeitnehmer

Abmahnungen im Arbeitsleben sind formale Aufforderungen an einen Arbeitnehmer seitens seines Vorgesetzten. Mit diesem wird der Angestellte aufgefordert, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen – ansonsten droht eine Kündigung.

Dadurch soll dem jeweiligen Arbeitnehmer deutlich aufgezeigt werden, dass sein Chef nicht mit einer bestimmten Leistung oder einer bestimmten Verhaltensweise zufrieden ist. Im Falle einer Wiederholung droht dabei eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Sie gelten daher gemeinhin als letzte Chance für den Arbeitnehmer, sich den jeweiligen Anforderungen, welche sich aus dem Arbeitsvertrag ergeben, anzupassen und sein (vertragswidriges) Verhalten unverzüglich abzustellen. Kommt der Arbeitnehmer dieser Aufforderung nicht nach, kann sein Vorgesetzter die Kündigung aussprechen.

Da die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses das letzte Mittel im Zuge einer Streitbeilegung darstellt, muss im Zuge einer verhaltensbedingten Kündigung eine einschlägige sowie erfolglose Abmahnung dieser vorausgegangen sein. Daher ist sie eine unerlässliche Wirksamkeitsvoraussetzung einer Kündigung.

 

Form einer Abmahnung

Aus Beweisgründen sollte sie durch den Arbeitgeber dabei stets schriftlich erfolgen. Mit einer der Gründe weshalb Abmahnung Muster eine Vorlage für schriftliche Abmahnschreiben anbietet. Eine mündliche Durchführung ist jedoch auch denkbar, hierbei sollte sie jedoch am besten nachträglich schriftlich dokumentiert sowie vom Angestellten gegengezeichnet werden. Bei einer solchen Aussprache muss der Arbeitgeber im Übrigen generell keine Fristen einhalten. Wartet er allerdings so lange, dass der Angestellte mit keinerlei Konsequenzen aufgrund seines Fehlverhaltens mehr rechnen muss, so kann eine Abmahnung unwirksam sein. Hierbei muss dem Arbeitnehmer vor dem Ausspruch grundsätzlich keine Anhörung zugebilligt werden – außer der Tarifvertrag sieht dies eindeutig vor.

 

Gründe für eine Abmahnung

Gegenstand können hierbei sämtliche arbeitsvertraglichen Pflichtverletzungen sein. Hierbei ist entscheidend, dass ein steuerbares Verhalten des Arbeitnehmers vorliegt, sein Vorgesetzter also auf dessen Verhalten auch Einfluss nehmen kann. Dies ist etwa bei häufigem Zuspätkommen, unentschuldigtem Fehlen oder privatem Surfen im Internet der Fall. Wichtig ist hierbei, dass der Vorgesetzte ein exakt bezeichnetes Fehlverhalten angesprochen (Hinweisfunktion) sowie eine Warnung ausgesprochen hat (Warnfunktion). Zudem muss der Arbeitgeber exakt angeben, wann (Datum und Uhrzeit) sein Angestellter gegen welche Pflichten genau verstoßen hat.
Hiervon sind im Übrigen Pflichtverstöße zu unterscheiden, welche das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Parteien belasten, wie etwa Beleidigungen oder Straftaten.

Ist der Angestellte mit seiner Abmahnung nicht einverstanden und ist überzeugt, dass die jeweiligen Vorwürfe seines Arbeitgebers ungerechtfertigt oder unzureichend sind, um eine solche Warnung zu begründen, ist es möglich, vor Arbeitsgerichten auf die Entfernung dieser Mahnung aus seiner Personalakte zu klagen. Allerdings kann er hierbei auch zuwarten und so die Unwirksamkeit einer solchen Warnung in einem später duchgeführten Kündigungsschutzprozess geltend machen. Will er nicht so weit gehen, empfiehlt es sich, seinem Arbeitgeber schriftlich genau darzulegen, welche Einwände er hierbei vorzubringen hat.